Bei
Alarm wird neben den Fernmeldeempfängern noch immer die Sirene mit
aktiviert, um auf eine höhere Personalstärke zurückgreifen zu können
und die Bevölkerung für die Alarmierung zu sensibilisieren. Bei
Brandeinsätzen wird zuerst das Tanklöschfahrzeug, bei
Hilfeleistungseinsätzen der Rüstwagen besetzt. Da die beiden Fahrzeuge
lediglich über ein Fahrerhaus in Truppstärke (1:2) verfügen ist
ein schnelles Ausrücken der ersten Kräfte gewährleistet, die am
Einsatzort schon eine erste Lageeinschätzung machen können und weitere
Kräfte nach Notwendigkeit nachfordern. Währenddessen werden nach
Bedarf die Löschgruppenfahrzeuge bzw. die Drehleiter besetzt.
Gruppenbild anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Feuerwehr Elsterwerda-Mitte.
Zu Brandeinsätzen, bei denen
der Wasservorrat des Löschzuges (zusammen ca. 7300 Liter) nicht
ausreicht, wird, wie in anderen Gemeinden üblich, nur selten auf das
Trinkwassersystem über Hydranten zurückgegriffen. Hierfür stehen im
Stadtgebiet mehrere Wasserentnahmestellen (sogenannte
Flachspiegelbrunnen) zur Verfügung. Diese werden mittels einer Pumpe
angesaugt und beziehen ihre Quelle aus dem Grundwasser. Weiterhin wird
bei sehr hohem Wasserbedarf auf den Fluss "Schwarze Elster" als offenes
Gewässer zurückgegriffen.